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    Betrieb & RechtZuletzt geprüft

    Open Weights

    Bei Open-Weights-Modellen sind die trainierten Modellgewichte veröffentlicht, sodass du das Modell selbst betreiben und anpassen kannst. Das ist nicht automatisch dasselbe wie Open Source.

    Auch bekannt als: Offene Gewichte

    So funktioniert das

    Ein Modell besteht aus seinen Gewichten, den beim Training gelernten Zahlenwerten. Bei Open-Weights-Modellen sind sie öffentlich verfügbar: Du kannst sie herunterladen, selbst betreiben und anpassen. Bekannte Beispiele sind Modelle der Familien Llama, Mistral und Gemma. Open Source im strengen Sinn wäre mehr, nämlich auch offene Trainingsdaten und offener Trainingscode — und das ist bei vielen Modellen nicht der Fall.

    Beispiel aus der Praxis

    Ein Unternehmen betreibt ein offenes Modell auf einem eigenen Server und verarbeitet damit sensible Dokumente, ohne dass sie an einen Cloud-Anbieter gehen.

    Das solltest du wissen

    • Die Lizenzen unterscheiden sich: Prüfe, ob kommerzielle Nutzung und Anpassung erlaubt sind.
    • Selbst betreiben heißt auch selbst verantworten: Hardware, Betrieb, Updates und Sicherheit liegen bei dir.
    • Die leistungsstärksten Modelle sind oft nur als Cloud-Dienst verfügbar. Offene Modelle reichen für viele Aufgaben trotzdem aus.
    • Auch bei Bild- und Videomodellen gibt es offene Gewichte, etwa Z-Image oder FLUX 3 Image Klein. Welche das sind, zeigt unsere Übersicht der KI-Modelle für Bild und Video.
    • Welche offenen Sprachmodelle es gibt, was sie leisten und welche Hardware sie brauchen, zeigt unser Vergleich der offenen KI-Modelle.

    Hinweis: Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.

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