Sistava
KI-Mitarbeitende aus Amsterdam, die per Chat, E-Mail, Slack und in Meetings wiederkehrende Aufgaben in Vertrieb, Support und Verwaltung übernehmen.
Was es kann
Sistava stellt dir „KI-Mitarbeitende“ bereit: Agenten mit fester Rolle, etwa für Vertrieb, Support, Marketing oder Finanzen, oder mit einem selbst beschriebenen Ablauf. Sie arbeiten im Web-Chat, per E-Mail mit eigenem Postfach, in Slack und Telegram und nehmen an Terminen in Google Meet, Zoom oder Teams teil, um Protokolle zu schreiben. Laut Anbieter lassen sich über 1.000 Apps anbinden, dazu eigene MCP-Server und Webhooks. Eine kostenlose Desktop-App gibt Zugriff auf lokale Dateien und den Browser. Heikle Aktionen wie das Versenden von E-Mails bestätigst du vorher.
Für wen es passt
Für Gründer, Selbstständige und kleine Teams, die wiederkehrende Arbeit wie Lead-Recherche, Postfachpflege oder Social-Media-Beiträge abgeben wollen, ohne selbst Workflows zu bauen.
Datenschutz im Unternehmen
Die Plattform läuft bei Hetzner in Deutschland. Die Sprachmodelle kommen aber von Anbietern wie OpenAI, Anthropic, Google, xAI und OpenRouter, Sprache verarbeitet Deepgram, und für die Produktanalyse setzt Sistava PostHog ein, wo eingeschaltet auch mit Aufzeichnung von Sitzungen. Dafür fließen Daten auch in die USA, abgesichert über Standardvertragsklauseln; die Liste der Unterauftragsverarbeiter ist auf der Website noch nicht ausgefüllt. Der Auftragsverarbeitungsvertrag gilt für Kunden aus der EU automatisch mit den Nutzungsbedingungen. Beim Training widersprechen sich die Angaben: Das Trust Center sagt, mit deinen Daten werde nicht trainiert, die Datenschutzerklärung bietet aber einen Widerspruch gegen das Training Sistava-eigener Modelle per E-Mail an den Support an. Ob es standardmäßig stattfindet, bleibt offen. Gespeichert werden Chats rund 180 Tage, Postfächer rund 365 Tage und Trainingsdokumente rund 30 Tage. Für Teams sind die Tarife Founder, Leader und Custom gedacht. Zertifizierungen nach SOC 2 und ISO 27001 strebt der Anbieter an, sie liegen noch nicht vor.
Grenzen
Das Produkt ist erst seit April 2026 am Markt. Wie viele Credits eine Aufgabe verbraucht, lässt sich vorab schwer abschätzen. WhatsApp, Telefonie und ein Website-Chat sind erst geplant.